Antidiskriminierungsberater:in (als Krankheitsvertretung)
Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg des Vereins Opferperspektive e.V. sucht zum 01.06.2026
eine:n Antidiskriminierungsberater:in (als Krankheitsvertretung)
Die Antidiskriminierungsberatung (ADB) berät und unterstützt seit 2009 Betroffene von rassistischer Diskriminierung im ganzen Land Brandenburg. Über die Einzelfallberatung hinaus setzen wir uns für die Etablierung und Weiterentwicklung von Antidiskriminierungsarbeit in Brandenburg ein. Weitere Informationen: www.antidiskriminierungsberatung-brandenburg.de
Der Stellenumfang beträgt 28 Wochenstunden. Es ist von einer längeren Vertretung auszugehen.
Aufgabengebiete:
Einzelfallberatung von Betroffenen von Diskriminierung inkl. Durchführung von Interventionen, Falldokumentation und fallbezogener Öffentlichkeitsarbeit
Mitarbeit in der Selbstorganisation des Teams
Netzwerkarbeit mit potentiell Betroffenen und Kooperationspartner*innen
Durchführung von Workshops für Empowerment und Sensibilisierung gegen
Diskriminierung
Voraussetzungen:
Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften oder vergleichbare Qualifikation
persönliche und theoretische Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Rassismus sowie Empowerment
Beratungskompetenz und –erfahrungen
sehr gute Kommunikationsfähigkeit und ausgeprägtes Einfühlungsvermögen
Kompetenz im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit sowie des rechtlichen
Antidiskriminierungsschutzes im Allgemeinen und konkret des Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
hohe Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise
Bereitschaft in einer weitgehend selbstorganisierten Organisation zu arbeiten und sich
darin aktiv einzubringen
gute deutsche Sprachkenntnisse
beratungssichere Kenntnisse in einer weiteren Sprache
Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsorten
Kenntnis der themenrelevanten Strukturen und Communities in Brandenburg
Fahrerlaubnis der Klasse B
Wir bieten:
sinnstiftende Mitarbeit in einem spannenden Verein mit hohem Grad an Selbstorganisation in einem politischen Umfeld
solidarisches Arbeitsklima
flexible Arbeitszeiten inklusive betrieblicher Regelung zum mobilen Arbeiten
regelmäßige Supervision
Fortbildungsmöglichkeiten
Regelmäßiger Arbeitsort ist Potsdam. Das Büro ist leider nicht barrierearm zugänglich.
Die Vergütung ist an TVL angelehnt, je nach Qualifikation bis EG 10. Eine Übernahme nach Ende der Vertretung ist gewünscht, hängt aber von der Fördersituation ab.
Die Opferperspektive bemüht sich um mehr Diversität und Diskriminierungssensibilität. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von BIPoC/Menschen mit Rassismuserfahrungen. Aufgrund der speziellen Anforderungen der Tätigkeit werden diese bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Bewerbung:
Wir bitten um zeitnahe Bewerbungen bis spätestens 19.05. in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens mit Angabe des frühstmöglichen Stellenantritts (und ggf. Austritts) und eines tabellarischen Lebenslaufs (nur relevante Zeugnisse, ohne Foto) ausschließlich per E-Mail in einem Dokument an bewerbung@opferperspektive.de. Auch Rückfragen gerne an diese Adresse. Gespräche sind für den 26./27.05. geplant.