Aktuelles aus dem advd
Der advd sucht für das Projekt Community basierte Beratung (CbB) Trainer*innen für inhaltliche Module, Kollegiale Fallberatung und Aufbaumodule.
Bewerbungsfrist: 9.03.2026
Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende sozialer Träger und zivilgesellschaftlicher Organisationen, insbesondere an jene, die mit der Umsetzung des AGG und dem Umgang mit internen Diskriminierungsfällen befasst sind. Dazu zählen zum Beispiel AGG-Beschwerdestellen, interne Antidiskriminierungs- und Diversitätsbeauftragte, Mitglieder von Betriebsräten sowie weitere interne Anlaufpersonen, die in Fällen von Diskriminierung für Beschäftigte ansprechbar sind, oder Personen, die entsprechende Strukturen aufbauen möchten.
Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende kommunaler Anlauf- und Beschwerdestellen, insbesondere an jene, die mit der Umsetzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und dem Umgang mit internen Diskriminierungsvorfällen befasst sind. Dazu zählen unter anderem Gleichstellungs-, Schwerbehinderten- und Integrationsbeauftragte, Mitglieder von Personalräten, Mitarbeitende von internen Antidiskriminierungsberatungsstellen sowie AGG- Beschwerdestellen.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute ein wegweisendes Urteil zum Schutz vor rassistischer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt gefällt. Er gab einer Klägerin Recht, die von einem Immobilienmakler aufgrund rassistischer Zuschreibungen diskriminiert worden war. Der BGH stellte klar: Auch Makler*innen können nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) haftbar gemacht werden, wenn sie diskriminieren.
Bericht zum Vernetzungstreffen des advds in Berlin am 4. Dezember 2024 im Rahmen des Modellprojekts “Community-basierte Beratung” mit Beratungsstellen und Community-Akteur*innen aus Berlin, Brandenburg und weiteren Bundesländern.
Der Ausbau unabhängiger Antidiskriminierungsberatung steht vor einem entscheidenden Rückschritt: Der Haushaltsausschuss hat in seiner Bereinigungssitzung entschieden, der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) keine zusätzlichen Mittel für die nachhaltige Sicherung und Weiterentwicklung des Bundesprogramms‚ respekt*land‘ bereitzustellen.
Dieser Leitfaden bündelt die Erfahrung von Expert*innen, die in den letzten zwei Jahrzehnten am Aufbau von Strukturen der Antidiskriminierungsberatung beteiligt waren, und bereitet sie für diejenigen auf, die neu ins Feld kommen.
Dieses Forderungspapier ist in dem Prozess der Erstellung der Handreichung „Grundlagen zum Aufbau einer Antidiskriminierungsberatung“ entstanden, in der die Erfahrung von Expert*innen, die in den letzten zwei Jahrzehnten am Aufbau von Strukturen der Antidiskriminierungsberatung beteiligt waren, gebündelt sind. Dabei wurden für die Bereiche Interne Strukturen, Team und Qualifikationen, Finanzierung, Fachliche Ausrichtung und Qualitätssicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeit Basisanforderungen formuliert.
Im Rahmen des Projekts BERTHA – Qualifizierung und Vernetzung von Anlauf- und Beschwerdestellen bietet der advd im zweiten Halbjahr 2025 eine Reihe von Schulungen und Fortbildungspaketen an. Ziel ist es, Fachkräfte in ihrer Rolle bei der Bearbeitung von Diskriminierungsbeschwerden zu stärken und praxisnahes Wissen zu vermitteln.
Mit dem Lagebild Antidiskriminierung 2024 stellt der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) erneut die Auswertung der Fallzahlen aus der zivilgesellschaftlichen Beratungspraxis vor.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2024 wurden bei den teilnehmenden Beratungsstellen im advd 3.332 neue Diskriminierungsfälle gemeldet. Das entspricht durchschnittlich 119 Fällen pro Beratungsstelle – ein Anstieg um 14,4 % im Vergleich zum Vorjahr.