Neuigkeiten
Für unsere Bildungsplattform suchen wir Expert*innen, die uns bei der Entwicklung von Online-Kursen fachlich und inhaltlich zuarbeiten. Du bringst Expertise in der Antidiskriminierungsarbeit mit und hast Lust, praxisnahe Lernangebote für community-basierte Berater*innen mitzugestalten? Dann freuen wir uns auf deine Interessensbekundung!
Veröffentlichung der neuen Handreichung zum Thema “Beratungsvereinbarungen, Einwilligungen und Vollmachten - was benötigt eine Beratungsstelle?”.
Welche Dokumente benötigen Beratungsstellen tatsächlich? Wann ist eine juristische Vollmacht erforderlich – und wann nicht? Welche Einwilligungen sollten eingeholt werden? Und was ist zu beachten, wenn Beratungsstellen gegenüber Dritten für Ratsuchende tätig werden?
Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) hat erneut die Beratungsdaten seiner Mitgliedsorganisationen ausgewertet und in einem zivilgesellschaftlichen Lagebild Antidiskriminierung 2025 veröffentlicht. Im Jahr 2025 wurden bei 29 unabhängigen Antidiskriminierungsberatungsstellen im advd, die an der gemeinsamen Falldokumentation teilgenommen haben, insgesamt 4.106 neue Diskriminierungsfälle gemeldet.
Bürokratieabbau als politisches Narrativ: Wenn Deregulierung zum Hebel gegen Menschenrechte und Zivilgesellschaft wird – welche Gegen-Narrative brauchen wir? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Mitglieder des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland (advd) auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung.
Dienstvereinbarungen sind ein wichtiger Baustein, um Beschwerdestrukturen gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz zu konkretisieren. In diesem Online-Fachaustausch beleuchten wir praxisnah die Grundlagen sowie häufigen Fragen und Herausforderungen bei der Erstellung und Umsetzung von Dienstvereinbarungen für Anlauf- und Beschwerdestrukturen, insbesondere im kommunalen Kontext bzw. öffentlichen Dienst.
Anhand konkreter Praxisbeispiele behandeln wir zentrale Fragen, z.B.: Welche rechtlichen Grundlagen und Vorschriften sind besonders zentral? Welche Diskriminierungsdimensionen können – auch über die vom AGG geschützten Merkmale hinaus – wie definiert und verankert werden? Außerdem diskutieren wir, wie ein Prozess praktisch gestaltet werden kann und wie dabei unterschiedliche Beteiligte einbezogen werden können.
Die Ausbildungsreihe richtet sich an Personen, die an Hochschulen als feste oder informelle Anlauf-, Beratungs- oder Vertrauensstellen für Diskriminierung, sexualisierte Belästigung, Machtmissbrauch oder andere Formen struktureller Benachteiligung fungieren oder eine solche Funktion perspektivisch übernehmen sollen. Angesprochen sind insbesondere Antidiskriminierungsberater*innen, Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragte, Mitarbeitende in Ombuds-, Beschwerde- oder Vertrauensstrukturen sowie Personen in vergleichbaren hochschulischen Rollen mit Beratungs- oder Schnittstellenfunktion.